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Brustkrebs früh erkennen – Risiko senken

SO KÖNNEN SIE IHR RISIKO SENKEN

Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Die wichtigsten Ziele des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms sind einerseits die langfristige Senkung der Brustkrebs Sterblichkeit in Österreich und darüber hinaus die Sicherstellung der bestmöglichen Untersuchungsmöglichkeiten. Wir achten darauf, dass Sie sich auch in Zukunft auf die hohe Qualität der Mammografie in Österreich verlassen können.

In unserem Brustkrebs-Früherkennungsprogramm wird die Teilnahme für Frauen zwischen 45 und 74 Jahren empfohlen. Wichtig für die Früherkennung ist auch, dass die Untersuchungen in den empfohlenen Abständen und regelmäßig gemacht werden.

WISSEN

Zahlen und Fakten über das Programm

  • Frauen lassen eine Mammografie durchführen

    1.000

  • Frauen werden vor dem Tod durch Brustkrebs bewahrt

    2 bis 6

  • Frauen erhalten eine Überdiagnose

    9 bis 12

GUT ZU WISSEN

Einfache Teilnahme

Brustkrebs kann nicht verhindert, aber früh erkannt werden. Durch die Früherkennung sind die Therapien schonender und die Heilungschancen besser. Langfristig soll so die Brustkrebs Sterblichkeit gesenkt werden.

 

So können Sie sich anmelden:

VON DER EINLADUNG BIS ZUM BEFUND

Die wichtigsten Stationen

  • e-card Freischaltung

    Ab einem Alter von 45 Jahren wird die e-card automatisch alle 2 Jahre freigeschalten.

  • Einladung/Erinnerung

    Wir erinnern Sie mit einem Brief an die Möglichkeit Ihrer Früherkennungs-Untersuchung.

  • Informieren

    Holen Sie sich alle Informationen zur Früherkennung, die Sie brauchen.

  • Abwägen und Entscheiden

    Wägen Sie Nutzen und Risiken ab und treffen Sie Ihre Entscheidung.

  • Terminvereinbarung

    Vereinbaren Sie einen Termin in einer teilnehmenden Röntgeneinrichtung.

  • Vor der Untersuchung

    Am Tag der Untersuchung verwenden Sie bitte weder Deo, Puder noch Creme.

  • Untersuchung

    Nehmen Sie bitte Ihre e-card und frühere Mammografie-Bilder mit.

  • Befund

    Diesen erhalten Sie durch Ihre Radiologin oder Ihren Radiologen.

    VERTRAGSPARTNER

    Ich bin Ärzt oder Ärztin und möchte mehr zum Programm erfahren.

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    Kontakt

    0800 500 181
    serviceline@frueh-erkennen.at

    Wir sind für Sie da:

    Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr

    WISSEN

    Mythen und Wahrheiten rund um Brustkrebs – Wir decken auf.

    FRAGEN UND ANTWORTEN

    Schneller Rat für Sie – Fragen und Antworten

    Brustkrebs kann entstehen, wenn sich Körperzellen krankhaft verändern. Diese Zellen teilen sich dann unkontrolliert. Man nennt diese Zellen Krebszellen. Diese Krebszellen können in gesundes Gewebe eindringen und dort Absiedlungen bilden. Diese nennt man Metastasen. Brustkrebs gibt es in vielen verschiedenen Formen. Oft ist Brustkrebs heilbar. Manchmal wächst er langsam und es gibt keine Metastasen. Manchmal wächst er schnell und breitet sich im Körper aus.

    Bei ungefähr 5 von 6 Frauen mit Brustkrebs stellen die Ärztinnen und Ärzte einen invasiven Tumor fest. Das bedeutet, dass sich der Krebs schon in anderen Teilen des Gewebes ausgebreitet hat. Wenn Sie so einen Krebs nicht behandeln lassen, breitet er sich oft im Körper aus.

    Bei einer von 6 Frauen finden die Ärztinnen und Ärzte ein sogenanntes In-Situ-Karzinom. Auch dieses kann man durch eine Mammografie gut erkennen. Bei dieser Art von Brustkrebs verändern sich die Zellen in den Milchgängen der Brust. Die Krebszellen breiten sich oft nicht in andere Teile des Gewebes aus. Bei manchen Frauen bleibt das In-Situ-Karzinom ein Leben lang ohne Symptome. Bei anderen entwickelt es sich weiter und wird bösartig.

    Man kann aber nicht feststellen, ob ein In-Situ-Karzinom harmlos bleibt oder nicht. Deshalb raten Ärztinnen und Ärzte meistens dazu, das In-Situ-Karzinom behandeln zu lassen.

    Das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt, hängt mit dem Alter zusammen.

    Aber es spielen auch andere Dinge eine Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs, wie z.B.:

    • Regelmäßiges Trinken von Alkohol
    • Übergewicht
    • Hormonbehandlung
    • Fälle von Brustkrebs in der Familie

    Wichtig!
    Regelmäßiger Sport senkt das Risiko, dass eine Frau an Brustkrebs erkrankt.

    Ungefähr 5 bis 10 Prozent der Frauen mit Brustkrebs haben eine genetische Veranlagung. Wenn es in Ihrer Familie Fälle von Brustkrebs gibt, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Sie oder er empfiehlt Ihnen weitere Untersuchungen, wenn das notwendig ist.

    Wie hoch Ihr persönliches Risiko ist, hängt vom Verwandtschaftsgrad zu den betroffenen Familienmitgliedern ab. Hat beispielsweise Ihre Mutter oder Schwester an Brustkrebs erkrankt, ist auch Ihr eigenes Risiko erhöht. Handelt es sich hingegen um eine entferntere Verwandte, ist eine gesteigerte Gefahr eher unwahrscheinlich.

    Wenn Sie aus familiären Gründen ein höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken, ist das Programm für Sie nicht geeignet. Sie bekommen dann eine eigene medizinische Betreuung durch die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens. Genauere Informationen finden Sie auch unter: www.brustgenberatung.at

    Derzeit ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen. Es gibt aber auch andere Untersuchungen, die manchmal zusätzlich zur Mammografie notwendig sein können.

    Ultraschall-Untersuchung:
    Beim Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm stellen die Röntgenärztinnen und Röntgenärzte fest, ob zusätzlich eine Ultraschall-Untersuchung nötig ist. Wenn ja, wird diese gleich im Anschluss an die Mammografie durchgeführt. Bei der Ultraschall-Untersuchung gibt es keine Belastung durch Strahlen.

    Magnetresonanz-Untersuchung:
    Diese Untersuchung heißt auch Kernspin-Tomografie oder Magnetresonanz-Tomografie. Die Abkürzung ist MRT. Bei dieser Untersuchung gibt es keine Belastung durch Strahlen. Ein MRT kann zusätzlich zur Mammografie sinnvoll sein, z.B. zur weiteren Abklärung eines auffälligen Befundes.

    Tomosynthese:
    Die Tomosynthese wird auch 3D-Mammografie genannt. Die Brust wird dabei aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. In Österreich wird diese Untersuchung manchmal zusätzlich zur Mammografie gemacht.

    Brustkrebs kann nicht verhindert werden, auch wenn Sie regelmäßig zur Brustkrebs-Früherkennungs-Untersuchung gehen. Aber Brustkrebs kann dadurch früher entdeckt werden.

    Manche Krebsarten entwickeln sich kurze Zeit nach einer Mammografie. Sie treten daher im Zeitraum zwischen 2 Früherkennungs-Untersuchungen auf. Das nennt man Intervallkarzinome. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Körper beobachten: Es gibt bis jetzt keine Beweise, dass die Selbstuntersuchung der Brust eine gute Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs ist. Aber wenn Sie Ihre Brust selbst untersuchen und Ihren Körper aufmerksam beobachten, kann das hilfreich sein. So können Sie Veränderungen rasch bemerken. Wenn Sie Veränderungen an der Brust bemerken, gehen Sie so bald wie möglich zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Auffällige Veränderungen sind z. B. Knoten oder Dellen der Brust, Einziehungen der Brustwarze oder Austritt von Flüssigkeit aus der Brustwarze.

    frauen von der 10 Jahres Kampagen
    FÜR WEN IST DAS PROGRAMM

    Unsere Zielgruppen

    Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In Österreich erkranken jedes Jahr rund 5.000 Frauen. Daher wurde 2014 das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ gestartet.